Wissenstransfer

WEI:T Weeks 2022

Die CSVA beteiligt sich im Rahmen des geplanten Zusammenschlusses österreichischer Versuchsanstalten an den HTL´s zum WEIT am Workshop WEI:T Weeks.

Im Zuge des Projektes wurden Schüler*innen der HTBLuVA Salzburg im Juni 2022 eine Woche in Wien an der Partner-Versuchsanstalt TGM und an der CSVA in Form von Workshops unterrichtet.

Mit Prof. DI Dr. Gmainer, Prof. DI Dr. Hackspiel und Prof. DI Pühringer wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Strukturanalyse eines Stahlbetonträgers mit Betonscan, Biegeversuch und Karbonatisierungsuntersuchungen
  • Beton, Stahl, Holz oder ? – Mit welchem Baustoff schaffen wir die Klimawende?
  • Untersuchung unterschiedlicher Methoden zur Ermittlung des Verdichtungserfolges in Situ

Durch den Austausch konnten die Salzburger HTL Schüler aus dem Bereich Maschinenbau an Problemstellungen im Bauwesen herangeführt werden. Für alle Beteiligten war es ein befruchtender fächerübergreifender Austausch und gelungener Wissenstransfer.

Untersuchung von dünnwandigen Textilbetonquerschnitten hinsichtlich Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit

Das Einsetzen von neuen Baustoffen ist essenziell, um im Bausektor eine ökologische und ökonomische Revolution zu bewirken. Treibhausgase, Kosten und Ressourcen können so minimiert werden.

In dieser Arbeit werden die Vorteile und Nachteile von Textilbeton ausführlich erklärt, sowie dessen praktische Anwendung und Umsetzung auf der Baustelle. Eine Versuchsreihe mit Textilbeton wurde ebenfalls durchgeführt. Es wurden Zugversuche bei Textilbetonquerschnitten rechnerisch sowie experimentell analysiert und untersucht. Hierbei wurde das Potential von Textilbetonkörpern mit Normalbeton (im Vergleich zum oft verwendeten teureren UHPC- Beton) mit unterschiedlichen Textilbewehrungen (Glasfasermatten, Carbonfasermatten besandet/unbesandet mit unterschiedlichen Mattenabständen) gezeigt. Diese neuen Erkenntnisse sollen die Entwicklung von Textilbetonbauten vorantreiben.

Verfasser: Emil Rischanek, 2022
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Susanne Gmainer

Trockenestrichsystem für den Holzbau

Ziel der Diplomarbeit, als Teil eines Forschungsprojektes an der Versuchsanstalt des TMG, ist die Entwicklung eines neuen Trockenestrichsystems für den Holzbau. Dabei werden in Kooperation mit der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik statische und akustische Anforderungen untersucht und in der Entwicklung mitberücksichtigt. Die Untersuchung unterschiedlicher Systeme mittels FE-Programm, sowie die experimentelle Ermittlung mechanischer Parameter stehen ebenso im Fokus der Diplomarbeit.
Verfasser: Christoph Schodl und Konstantin Wukovits, 2022
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Monitoringsystems für Baugrubenaussteifungen mit Dehnungsstreifen

Im Zentrum der Diplomarbeit steht die Entwicklung eines auf Dehnungsmessstreifen basierten Monitoringsystems für Baugrubenaussteifungen. In der zweistufigen Arbeit stehen zunächst die Entwicklung und Testung eines Prototyps im Vordergrund. Danach geht es an die Umsetzung im Feld, bei dem das Monitoringsystem unter realen klimatischen und mechanischen Bedingungen getestet und daraus wichtige Erkenntnisse für die Bemessung von Baugrubenaussteifungen gewonnen werden sollen. Die Prototypentwicklung und Installation im Bauwerk erfolgt in Kooperation mit der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik. Als Kooperationspartner fungiert die Keller Grundbau GmbH.
Verfasser: Sophie Germ und Simeon Jantsch, 2022
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel,
Prof. DI Klemens Pühringer

Wiederverwertung von aufgebrochenem Beton

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Wiederverwendung von aufgebrochenem Beton aus Gleisbaustllen, welche in Kooperation mit den Wiener Linien abgewickelt wird. Konkret geht es um die Entwicklung eines Recyclingbetons welcher wieder in Straßenbahnbaustellen eingebaut werden kann und den strengen Anforderungen des Betriebs genügt. Als Kooperationspartner werden sämtliche Frisch- und Festbetonprüfungen an der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik durchgeführt.
Download: Link
Verfasser: Martin Mayr und Alexander Nofirth, 2022
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Trag- und Gebrauchstauglichkeit spezieller Hohlkastenträger

Ziel der Diplomarbeit, als Teil eines Forschungsprojektes an der Versuchsanstalt des TMG, ist die Entwicklung eines neuen Trockenestrichsystems für den Holzbau. Dabei werden in Kooperation mit der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik statische und akustische Anforderungen untersucht und in der Entwicklung mitberücksichtigt. Die Untersuchung unterschiedlicher Systeme mittels FE-Programm, sowie die experimentelle Ermittlung mechanischer Parameter stehen ebenso im Fokus der Diplomarbeit.
Verfasser: Kerem Demir, 2022
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Konzeptionierung eines Holz-Beton-Verbundprototypen

Nicolas Olsa beschäftigt sich im Rahmen seiner Diplomarbeit, mit welchem die Langzeitverformungen unter Dauerlast untersucht werden sollen. Die Diplomarbeit entsteht  in Kooperation mit dem Institut für Interdisziplinäre Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau der TU Wien. Dieser Prototyp soll in weiterer Folge in der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik aufgestellt und genauer untersucht werden. Ziel ist es, genaue Daten für die Validierung von Prognosemodellen zu generieren.
Verfasser: Nicolas Olsa, 2022
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Bambusfasern zur Verbesserung des Nachbruchverhaltens von Beton

Ziel der Diplomarbeit von Martin Riegler, welche in Kooperation mit der ASFiNAG entstand, war es herauszufinden, ob Bambus als Fasern zur Verbesserung des Nachbruchverhaltens von Beton geeignet sind oder nicht. Dazu untersuchte er unterschiedliche Faserlängen und unterschiedliche Fasergehalte. Die durchgeführten Biege- und Druckversuche an Kleinprobekörpern waren vielversprechend und konnten ein positives Nachbruchverhalten zeigen. Diese Bambusfasern wären eine ökologische und nichtrostende Alternative zu Kunststoff- oder Stahlfasern.
Verfasser: Martin Riegler, 2021
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Resttragfähigkeit von alten Brettschichtholzträgern

Bei der Diplomarbeit von Imran Mustafic, welche in Kooperation mit der Holzforschung Austria entstand, ging es um die Untersuchung der Resttragfähigkeit von ca. 40 Jahre alten Brettschichtholzträgern, welche aus der alten Dachkonstruktion des Stadions „Hohe Warte“ in Wien stammten. Dafür wurden einerseits Vier-Punkt-Biegeversuche an den realen Bauteilen bis zum Versagen durchgeführt. Andererseits wurde die maximale Tragfähigkeit der Träger auch versucht anhand der alten und der neuen Holzbaunormen abzuschätzen. Dem Re-use Gedanken folgend gaben die Ergebnisse einen wichtigen Einblick in die Resttragfähigkeit solcher Konstruktionen.
Verfasser: Imran Mustafic, 2021
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

PET Abfälle als Alternative zu Bitumen im Asphalt

Jan Pfaffl ging im Rahmen seiner Diplomarbeit der Frage nach, inwieweit PET Abfälle für eine Alternative zu Bitumen im Asphalt als geeignet erscheint oder nicht. Im ersten Schritt seiner Arbeit verfasste er eine Matrix um die mechanischen, physikalischen und monetären Anforderungen an Bitumenersatzstoffe zu definieren. Danach führte er einfache und orientierende Versuche mit PET durch. Diese wurden aus dem Hausabfall am Camillo Sitte Bautechnikum direkt gewonnen und weiterverarbeitet. Ziel dabei war es, auf möglichst einfache Art und Weise einen Marshall-Probekörper aus Gesteinskörnung und PET herzustellen.
Verfasser: Jan Pfaffl, 2021
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Erdbebentisch

Im Zuge der Diplomarbeit von Maria Al Hariri wurde in Zusammenarbeit mit der Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bautechnik ein kleiner DIY-Erdbebentisch gebaut. Nach einer kleinen Literaturstudie bezüglich möglicher Ausführungsvarianten derartiger Installationen, ging es an den Entwurf und den Bau des Erdbebentisches. Dieser wird nun in weiterer Folge für den Schulunterricht verwendet, um das Erdbebenverhalten von Gebäuden besser veranschaulichen zu können. Andererseits soll er auch als eyecatcher für den Tag der offenen Tür dienen.
Verfasser: Maria Al Hariri, 2021
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel

Holz-Beton-Verbunddecke

Christoph Weber hat im Zuge seiner Diplomarbeit die Entwicklung einer speziellen Holz-Beton-Verbunddecke, welche gerade im Rahmen einer Dissertation von Dipl.-Ing. Alex Müllner vom Institut für Interdisziplinäre Tragwerksplanung und Ingenieurholzbau der TU Wien entwickelt wird, dokumentiert, ausgewertet und begleitet. Insbesondere geht es dabei um die Entwicklung und Inbetriebnahme eines großen Klimaraums, in welchem großformatige Holz-Beton-Verbundprobekörper unter Auflast und klimatischen Bedingungen (Feuchte und Temperatur) auf längere Zeit untersucht werden können.
Verfasser: Christoph Weber, 2021
Kontakt: Prof. DI Dr.techn. Christoph Hackspiel